Lebkuchen sind bei uns der Startschuss zur Adventszeit.
Der erste ist der beste, da steckt geschmacklich die gesamte Vorfreude auf die nächsten Wochen drin.

Dieses Jahr habe ich zum allerersten Mal Lebkuchen selbst gebacken.
Eigentlich wollte ich einfach nur die Lebkuchenglocke einweihen, die mir meine Kolleginnen letztes Jahr zu Weihnachten geschenkt haben …

Marzipanlebkuchen ohne Guss von oben

aber mit dieser Glocke zu arbeiten, macht so einen Spaß, dass ich inzwischen eigentlich nur noch Lebkuchen backen möchte.
Ein Lebkuchen so hübsch geformt, wie der andere, ob mit oder ohne Oblate, einfach nur füllen, drehen und auf das Backblech fallen lassen.

Marzipanlebkuchen ohne Guss Nahaufnahme

Der Duft ist unbeschreiblich, wenn die Lebkuchen aus dem Ofen kommen.
So lecker und so wohl geformt, haben sie dann auch eine besondere Glasur verdient.

Mit zweierlei Schokolade in zartbitter und weiß, habe ich mit einem Holzstäbchen einfach mal losgelegt und finde das Ergebnis so schön, dass ich jeden Lebkuchen besonders langsam esse und genieße.

Marzipanlebkuchen mit Guss

Das ursprüngliche Rezept habe ich bei „Die Lebkuchenglocke“ entdeckt. Ein paar wenige Änderungen der Zutaten machen es nun zu den köstlichsten glutenfreien Lebkuchen, die ich je gegessen habe.

Marzipan-Lebkuchen

Keyword: glutenfrei, Lebkuchen, Marzipan, Weihnachten
Portionen: 24 Stück

Equipment

  • Lebkuchenglocke, 7cm, optional
  • Lebkuchenspatel, optional
  • Glasurhilfe, optional
  • Metall- oder Holzspieß

Zutaten

Für den Teig

  • 4 Eier Größe M
  • 170 g Rohrzucker
  • 200 g Marzipan
  • 100 g Mandeln gehackt
  • 300 g Mandeln gemahlen
  • 10 g Haselnüsse gemahlen
  • 100 g Sultaninen
  • 90 g Mehl, glutenfrei ich verwende Farine von Schär
  • 1 Msp. Hirschhornsalz
  • TL Zimt
  • TL Lebkuchengewürz
  • 1 EL Rum

Für den Guss

  • 250 g Kuvertüre zartbitter
  • 100 g Kuvertüre weiß

zu guter Letzt ...

  • 24 Oblaten, glutenfrei, 7 cm ich bestelle online

Anleitungen

  • Den Backofen auf 160°C, Ober-/Unterhitze, vorheizen.

Für den Teig

  • Etwa 1 EL des glutenfreien Mehls in eine kleine Schüssel geben, die Sultaninen darin rütteln und anschließend in kleine Stückchen schneiden.
  • Die Mandeln, Haselnüsse, das restliche Mehl, Hirschhornsalz und die Gewürze mit den Sultaninen vermengen.
  • Die Eier mit dem Rohrzucker schaumig schlagen.
  • Marzipan in kleine Würfel schneiden und zu der Zucker-Ei-Masse geben, nochmal für ein bis zwei Minuten kräftig verrühren.
  • Die gemischten, trockenen Zutaten unterheben und zum Schluss den Rum einrühren.

So geht'weiter ...

  • Entweder die Lebkuchenglocke mit Teig befüllen, abstreichen, eine glutenfreie Oblate auflegen und leicht andrücken, den Griff zwei bis drei Runden drehen und den Lebkuchen auf ein mit Backpapier oder einer Backmatte belegtes Backblech stülpen ...
  • oder die Oblaten mit etwas Abstand auf ein Backblech legen und mit Hilfe von zwei Esslöffeln kleine Teighäufchen formen und auf die Oblaten geben. Etwas flachdrücken.
  • Ca. 18 bis 20 Minuten auf mittlerer Schiene backen und anschließend abkühlen lassen.

Für den Guss

  • Die helle und dunkle Kuvertüre getrennt voneinander im Wasserbad schmelzen.
  • Eine Spritztüte mit kleiner Tülle mit der geschmolzenen, hellen Kuvertüre befüllen.
  • Einen Lebkuchen am Oblatenboden auf einen Spieß aufstecken und kopfüber in die dunkle Kuvertüre tauchen, dabei leicht drehen und anschließend vorsichtig am Topfrand abklopfen.
    Den Lebkuchen auf Backpapier oder eine Backmatte setzen.
  • Nun mit der weißen Kuvertüre verschiedene Muster aus Punkten und Kreisen auf den dunklen Guss setzen.
    Hier kannst du mit unterschiedlichen Größen verschiedene Effekte erzielen und deiner Fantasie freien Lauf lassen.
  • Mit dem Holzspieß durch die weißen Kuvertürepunkte und -kreise ziehen.
  • Den Guss vollständig trocknen lassen.
    Ich schichte meine fertigen Lebkuchen zwischen Backpapier in Blechdosen.